…Wenn Engel reisen …

Die Frühjahrsfahrt des 1. Sindlinger Schwimm Club

Schon seit mehreren Tagen regnete es ununterbrochen. Bei mir im Garten stand das Wasser in den Blumentöpfen als ich am Samstag, den 08.05.2004 aufstand. Es war um sechs Uhr in der Frühe als der Wecker mich aus meinen schönsten Träumen riss.

So ein M… Wetter dachte ich im Bett liegend zu mir selbst, aber es half nichts. Ich musste mich aus dem Bett quälen. Was zieht man bloß zu so einem Wetter an? Die Gedanken kamen und gingen und je eher man es sich versah, stand ich schon mit meinem Zauberregenschirm am Clubhaus. Treffpunkt für 48 standfeste Schwimmer. Was soll uns denn schon das Wasser ausmachen! Phantasia Land wir kommen.

 

Man fuhr im Bus zum Park und die Stimmung stieg mit jedem Kilometer dem wir unserem Ziel näher kamen. Auch da es mit jedem weiteren Kilometer aufhörte zu regnen. Ich sage es ja: „Zauberregenschirm“. Wir kamen pünktlich um zehn Uhr am Park an. Mit hunderten anderen Gästen stürmte man in kleineren Gruppen in den Park und unser erster Weg führte uns zum Eingewöhnen in die Silbermine. Während einer die Taschen und Rucksäcke bewachte, amüsierten sich die anderen bei ihrer ersten Bahnfahrt. Die Wagemutigen erblickten kaum das Licht der Welt, als schon die nächste Attraktion auf dem Programm stand. Irgendwie können wir vom Element Wasser nicht ab lassen und so kam es, dass man in die Boote des River Quest bestieg. Eine beachtliche Leistung bei nur durchschnittlichen 9°C über dem Gefrierpunkt. Wie es auch kommen musste, waren die ersten Schwimmer auch so richtig nass. Aber unserem Motto getreu: „Was uns nicht tötet, härtet uns nur ab!“, gingen wir ins Mystery Castle. Einer geheimnisvollen Burg mit vielen Geheimnissen. Na ja, so ein Geheimnis war es nun auch nicht. Man wird nur 65m in die Luft katapultiert. Wie man es nicht anders erwartet hat, entlockte diese Sehenswürdigkeit uns nur ein müdes Lächeln. Wobei bei einigen es etwas gedauert hat, bis die Gesichtsfarbe von weiß wieder auf rosa umstieg. Um den Puls zu beruhigen wählte man eine lockere Runde Geister Rikscha. Da die Colorado Advanture auf dem Weg zur Stonewash-Wildwash Creek lag, nahm man dies in gemütlicher Weise mit. Wer sich nun fragt, woher kenne ich nun diese Colorado Adventure, dem sei gesagt das ist die Achterbahn die von Michael „I love you“ Jackson eingeweiht wurde. Wie schon oben beschrieben gingen wir wieder aufs Wasser, bzw. um genauer zu sein das Wasser kam von außen zu uns nach innen. Mal wieder gingen wir danach mit nassen Hosen durch den Park und besuchten eine uns unbekannte Galaxy. Im hypermodernen Raumschiff flogen wir zu fremden Welten. Nach kurzer Sternzeit mussten wir unbedingt ins Winja´s Fear&Force gehen. Eine Achterbahn, die sich nicht nur hoch und runter bewegte, nein auch noch um die eigene Achse sich dreht. Selbstverständlich musste diese Bahn mehrmals ausprobiert werden. Leider zeigte uns die weltliche Zeit an, dass es nun Zeit war die Heimreise anzutreten. Ob das obligatorische Gruppenfoto von Christine was geworden ist, könnt ihr selbst begutachten. Wenn ja, dann aber nur dank des sensationellen Teleobjektives.

Euer Michael Schmidt